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Der Rückschwung PDF Drucken E-Mail

 

Rückschwung

Der Rückschwung dient dazu, ein möglichst großes Energiepotential im Körper aufzubauen, welches im Durchschwung in Form von kinetischer Energie an den Ball weitergegeben wird. Es ist nahe liegend, zu vermuten, dass diese Energie aus den Armen stammt, da diese schließlich den Schläger halten. Diese Annahme ist aber falsch!

 

Wenn wir unsere Anatomie betrachten, werden wir feststellen, dass der menschliche Körper bedeutend größere Muskeln besitzt, als die Armmuskulatur. Insbesondere sind dies unsere Oberschenkel- und Rückenmuskeln. Das Prinzip des Rückschwunges besteht darin, diese Muskeln durch Gewichtsverlagerung (Translation) und Verdrehung (Torsion) so vorzuspannen, dass sie die aufgestaute Energie im Durchschwung explosionsartig freisetzen. Doch wie geht das?

Die Translation

Die Translation ist die erste Phase des Rückschwunges. Hierbei verlagern Sie den Großteil Ihres Gewichtes auf den rechten Fuß. Ihr Schwerpunkt darf aber keinesfalls über die Innenseite Ihrer rechten Fußsohle hinauswandern. Drehen Sie nun gleichmäßig Ihre Hüften und Schultern, bis sich Ihr Schläger parallel zum Boden befindet. Wichtig: Die Bewegung des Schlägers resultiert aus der Bewegung Ihrer Hüften und Ihres Oberkörpers, nicht aus einer aktiven Armbewegung! Die Schlagfläche Ihres Schlägers muss annähernd senkrecht zu Boden stehen. Beachten Sie auch das rechte Knie des abgebildeten Golfers. Das leichte Einknicken des rechten Knies verhindert, dass Sie es im Laufe des Rückschwunges aus dem Weg nehmen, um eine größere Ausholbewegung zu Stande zu bringen. Dies hätte genau den gegenteiligen Effekt, da unser Ziel der Aufbau einer maximalen Körperspannung ist und nicht eine möglichst große, fehleranfällige Bewegung.

Translation hintenTranslation vorne


Die Rotation

Nach der Translation folgt die Rotation, welche im Wesentlichen eine Verdrehung der Schultern gegen die Hüften darstellt. D.h. Nach der Translation drehen sich die Hüften optimalerweise nicht mehr mit den Schultern mit. Der auf dem Bild dargestellte Winkel der Schultern von 90° gegenüber der Ansprechposition entspricht dem Optimum und muss von Ihnen nicht erreicht werden. Das bekommen neben Tiger Woods auch nur wenige andere Tour-Professionals so perfekt hin. Beachten Sie, dass nicht nur die Drehung der Schultern interessant ist, sondern sich der relevante Wert aus der Verdrehung der Schultern gegen die Hüfte ergibt. Wenn Sie also Ihre Schultern wie im Bild hinbekommen, die Hüfte aber beinahe im gleichen Winkel mitgedreht haben, ist das einzige Ergebnis ein stechender Rückenschmerz, statt jeder Menge gespeicherter Energie.

Die Arme und die Handgelenke sind jederzeit locker aber stabil und folgen der von den Schultern vorgegebenen Bahn. Am Ende des Rückschwunges beträgt der Winkel zwischen Ihren Handgelenken und Ihrem linken Unterarm in etwa 90°. Der Rückschwung ist an dieser Stelle beendet. Jedes weitere Anheben der Arme würde ein Verpuffen der mühsam gespeicherten Energie bewirken.

Beachten Sie auch das rechte Knie, dessen Position sich gegenüber der Translation nicht verändert hat. Auch die Position des Kopfes hat sich gegenüber der Translation nicht verändert, was bedeutet, dass keine weitere Verschiebung nach rechts stattgefunden hat.

Rotation

 

 

Zitate

"Ich wünschte, die Fairways wären schmäler angelegt. Dann müssten alle aus dem Rough spielen - nicht bloss ich."
Severiano Ballesteros

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Regelkunde

Ball fallen lassen (droppen)

Der Spieler muss aufrecht stehen, mit ausgestrecktem Arm den Ball in Schulterhöhe halten und innerhalb der vorgegebenen Schlägerlängen fallen lassen.

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