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Der Durchschwung PDF Drucken E-Mail


DurchschwungIm Durchschwung wird die im Körper aufgebaute Energie wieder abgegeben. Dies geschieht wie beim Rückschwung ebenfalls von unten nach oben. Zur Erinnerung: Beim Rückschwung wird zuerst das Gewicht verlagert, dann erfolgt die Torsion der Hüften und etwas später die der Schultern.

Der Durchschwung startet mit dem Abstoßen des rechten Beines, ähnlich dem Start eines Sprinters aus dem Startblock. In diverser Fachliteratur ist oftmals die Rede davon, dass der Durchschwung mit den Hüften eingeleitet wird. Dies ist nicht richtig, da Ihr Gewicht ja nach wie vor auf der Innenseite Ihres rechten Fußes ruht. Ein Start mit den Hüften hätte die Bildung eines Hohlkreuzes zur Folge und damit einen Schlag mit unvorhersehbarer Flugbahn.

Sie stoßen sich also mit dem rechten Fuß ab, was aber nur möglich ist, wenn Ihr Schwerpunkt im Laufe Rückschwunges nicht über die Innenseite Ihres rechten Fußes hinausgewandert ist. Logisch, denn wenn Ihr Schwerpunkt jenseits Ihres rechten Fußes läge, wären Sie damit beschäftigt, nicht umzufallen. Beachten Sie auf den Bildern auch, dass sich der Schläger in dieser Phase des Durchschwunges auf Grund der wirkenden Trägheitskräfte immer noch in der Aufwärtsbewegung befindet. Wenn der Schläger seinen Scheitelpunkt erreicht, werden die Handgelenke nicht bewusst gewinkelt. Dies geschieht bei lockerer Haltung der Handgelenke automatisch.

Beachten Sie auch in dieser Phase die Position des Kopfes.

Durchschwung Einleitung

Durch das Abstoßen mit dem rechten Fuß bewegen sich Ihre Hüften automatisch Richtung Ziel. Starten Sie nun die Rotation des Oberkörpers beginnend mit den Hüften. Ein beliebter Fehler ist das Starten der Rotation mit der rechten Schulter. Dies hat ein sofortiges Verpuffen der gespeicherten Energie zur Folge, da dadurch die Verdrehung der Schultern gegen die Hüften aufgelöst wird. Die Arme und Handgelenke bleiben auch in dieser Phase des Durchschwunges locker, der Kopf befindet sich nach wie vor hinter dem Ball. Je länger der Winkel zwischen den Handgelenken und dem Schläger aufrechterhalten wird, desto weiter wird Ihr Ball fliegen. Diesen Winkel können Sie jedoch nur indirekt beeinflussen: Je lockerer Sie Ihre Arme und Handgelenke halten, desto länger halten die wirkenden Trägheitskräfte den Winkel aufrecht.

Durchschwung Treffmoment
Nach dem Treffmoment ist es wichtig den Schwung zu Ende zu führen. Drehen Sie sich dabei locker zum Ziel hin aus. Nach dem Treffmoment dürfen Sie auch endlich Ihren Kopf bewegen. Um zu vermeiden, dass sich der Kopf zu früh bewegt, wird oftmals gelehrt, dass der Kopf auch nach dem Treffmoment strikt auf die Stelle fixiert bleiben muss, an welcher der Ball lag. Dies ist nicht nur sinnlos, da es Ihnen ein Ausdrehen zum Ziel hin unmöglich macht, sondern kann auch Verletzungen im Nackenbereich hervorrufen.

Verharren Sie nach Vollendung des Durchschwunges einige Zeit in der Endposition, dem so genannten Finish. Dies ist nicht nur aus Gründen der Ästhetik wichtig, sondern auch weil Ihnen das Finish wertvolle Informationen über den vorausgegangenen Schwung liefert, welche Sie zur Fehlerkorrektur vor den folgenden Schwüngen verwenden können. Insbesondere Gleichgewichtsprobleme nach dem Durchschwung lassen sich nach einigem Verharren im Finish sehr leicht feststellen.

Durchschwung Finish
 

Zitate

"Limettengrüne Hosen und Schuhe aus Krokoleder - der Golfplatz ist der einzige Ort, wo ich wie ein Zuhälter rumlaufen kann, ohne weiter aufzufallen."
Samuel L. Jackson

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Regelkunde

Boden in Ausbesserung (blau) - 25

bei Erleichterung keine Strafe.
Bei Regelverstoß: 2 Strafschläge bzw. Lochverlust.

Erleichterung in blau bezeichnete Flächen und bei Materialien, die abtransportiert werden, ausgenommen liegengebliebene Grashäufchen etc.
a) Ball kann gespielt werden wie er liegt (außer die Platzregeln verbieten es, wie z.B. "Betreten Verboten").
b) Zum nächstgelegenen Punkt außerhalb der Markierung an dem eine Behinderung von Schwung oder Stand nicht mehr gegeben ist, innerhalb 1 Schlägerlänge droppen.

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